Nach einem Verkaufsgespräch benötigt das CRM keine vollständige Transkription, sondern einen strukturierten Datensatz: Zusammenfassung, Vereinbarungen, Aufgaben und konkrete Vertriebsfelder. Laut tldv sieht der typische Ablauf so aus: Gespräch, Transkription, Zuordnung zum CRM-Datensatz, Extraktion von Informationen, Feldzuordnung und Systemaktualisierung.
Laut Aircall sollte die automatische Erfassung vor allem das Ergebnis des Gesprächs, die nächsten Schritte, Probleme, Schwerpunktthemen und die *Stimmung* extrahieren. In der Praxis bedeutet das, dass Teilnehmer, Entscheidungen, Aufgabenverantwortliche und Risiken ebenfalls ins CRM gelangen können, wenn zuvor ein Extraktionsschema definiert wurde.
Am sichersten ist die Automatisierung von Daten, die sich eindeutig aus dem Gespräch ablesen lassen. In der tldv-Dokumentation wird ein Modell „Gesprächsnotizen“ versus „strukturierte CRM-Aktualisierungen“ beschrieben; zur ersten Gruppe gehören Zusammenfassung und Maßnahmen, zur zweiten konkrete Vertriebsinformationen wie Konkurrent, Einwand oder Entscheidungsträger.
In der Praxis kann das CRM daher folgende Einträge erhalten:
Nicht jede Information aus dem Gespräch eignet sich für die direkte Erfassung. Hinoter empfiehlt einen Wiederherstellungsweg: eine kurze Zusammenfassung zur Überprüfung an den Vertriebsmitarbeiter senden und nur bestätigte Felder ins CRM eintragen. Das ist besonders wichtig bei interpretativen Daten wie der Einschätzung der Kundenabsicht, der Priorität der Chance oder der Entscheidung über eine Änderung der Funnel-Phase.
Aircall beschreibt drei Bedingungen, die die Zuverlässigkeit der automatischen Erfassung erhöhen: ein Zusammenfassungs-Template, die Feldzuordnung im CRM und eine Validierungsphase, die 20-30 Gespräche umfasst und vor der vollständigen Synchronisation mit den tatsächlichen Gesprächsergebnissen verglichen wird. Das heißt, Automatisierung funktioniert am besten dort, wo die Organisation vorab festlegt, was in welchem Feld und nach welchem Qualitätstest erfasst werden soll.
Der nützlichste Prozess beginnt nicht mit dem Werkzeug, sondern mit einer Liste von Feldern, die wirklich ins CRM müssen. Tldv beschreibt die Konfiguration als Auswahl des CRM-Objekts, Zuordnung von Notizabschnitten zu Feldern und Test des Mappings anhand von Verkaufsgesprächen. Erst danach empfiehlt sich die Erweiterung um komplexere Elemente wie automatische Opportunity-Aktualisierungen oder das Erstellen von Aufgaben.
Wenn das Ziel ein schneller und sicherer Start ist, sollten nur beobachtbare und bestätigbare Daten ins CRM gelangen: wer teilgenommen hat, was vereinbart wurde, welche nächsten Schritte bestehen, wer Eigentümer der Aufgabe ist und welches das Hauptproblem oder Risiko ist. Den Rest, insbesondere Felder, die die Verkaufsphase beeinflussen, sollte der Vertriebsmitarbeiter bestätigen.
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Quelle: https://tldv.io/pl/blog/automate-crm-logging-from-sales-calls/